Wird nicht gebaut: So hätte der Innenpool des Tegernsee-A-Ja ausgesehen

Ferienhotellerie

A-Ja Tegernsee kommt nicht

TEGERNSEE. Das A-Ja in Tegernsee kommt nicht. Das Projekt hatte in dem bayerischen Ferienort schon im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt. Zunächst scheiterte eine erste Planung, die ein Haus mit 200 Zimmern vorsah. Zu hoch und zu groß war dem Stadtrat das Gebäude an diesem Standort. Dann wurde auf 155 Zimmer und Suiten (die aber so geplant waren, dass faktisch doch 200 Zimmer möglich gewesen wären) reduziert. Und das Gebäude wurde verkleinert. Der Investor, das Ingenieurbüro Pfaller, hätte aller Voraussicht nach bauen können.

A-Ja als vorgesehener Betreiber schien mit der Zimmerzahl und der geringeren Größe des Hauses klarzukommen und es rentabel betreiben zu können. Marc Pfaller und A-Ja-Chef Holger Hutmacher äußerten sich im Juni 2015 in einer Pressemitteilung zuversichtlich.

Aber dann überwogen offensichtlich doch Zweifel wegen der zu geringen Größe der Immobilie und ob nicht noch weiter verkleinert und verändert werden müsse, damit der Stadtrat endgültig zustimmt. Außerdem gab es nach wie vor Widerstand aus der Bevölkerung. Schließlich hat der Objektentwickler Pfaller das vorgesehene Grundstück nicht gekauft und wird die Hotelimmobilie nicht bauen.

A-Ja nimmt zum Tegernsee-Aus wie folgt Stellung: "Der Projektentwickler, das Ingenieurbüro Pfaller, hat entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen; A-Ja war immer nur möglicher Betreiber beziehungsweise Mieter. Wir haben das Projekt nicht selbst entwickelt. Der Projektenwickler hat den Standort nicht wegen des Widerstandes aufgegeben, sondern weil für A-Ja der Standort nur mit mindestens 200 Zimmern in Frage kommen würde - nur dann kann das Hotel wirtschaftlich betrieben werden. Das Grundstück hat somit schlicht nicht die richtigen Voraussetzungen. Generell ist A-Ja an dem Standort Tegernsee weiter sehr interessiert." hz