Stylisch: Die Lounge in Frankfurt
Zimmeransicht: Die großen Betten versprechen einen guten Schlaf
Multifunktional: Der Lobbybereich
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ITB News

Premier Inn hat in Deutschland große Pläne

von Natascha Ziltz

BERLIN. Premier Inn, die etablierte Premium-Economy-Marke aus Großbritannien, nimmt Kurs auf Deutschland. Bis zum Jahr 2020 will die Kette fünf bis sechs Häuser in Betrieb haben, fünf weitere bauen sowie bis zu acht Hotels in der Pipeline haben. "Das klingt ambitioniert, müsste aber möglich sein", sagte Eric Hübbers, Chief Operating Officer Premier Inn Deutschland, auf der ITB in Berlin.

Im April 2016 geht das erste Premier Inn in Frankfurt an den Start, 2017/2018 folgt das zweite in Leipzig und Anfang 2018 das dritte Haus in München. In den Städten Berlin, Düsseldorf, Nürnberg, Köln und Stuttgart sei man für weitere Häuser bereits in näheren Verhandlungen, auch ein zweites Haus in München könne sich Premier Inn vorstellen.

Warum gerade Deutschland? Eric Hübbers ist überzeugt, dass auf dem deutschen Markt nur wenige starke Marken im Premium-Economy-Bereich bestehen. Gleichzeitig steige aber die Nachfrage an Übernachtungsmöglichkeiten in Städten stetig an, speziell im Bereich der Geschäftsreisenden. „Diese Faktoren machen den deutschen Markt für uns so interessant“, so der COO. „In Kontinentaleuropa ist Deutschland ganz klar unser Ziel Nummer 1.“

Das Unternehmen positioniert sich mit Zimmerpreisen unter 50 Euro im Premium-Economy-Segment. „Bei uns ist alles Premium, außer der Preis“, erläutert Hübbers, der Premier Inn nicht in die Budget-Kategorie einordnen will. „Unser Benefit ist, dass wir Gäste der 2- bis 4-Sterne-Hotellerie zufrieden stellen können.“ Wie in Großbritannien möchte Premier Inn auch in Deutschland auf einen starken Direktvertrieb und Buchungen über die eigene Website setzen. „Wir sind erstmal nicht auf anderen Buchungsplattformen zu finden“, so Hübbers.

Premier Inn wurde 1987 gegründet und ist Teil des Hospitality-Konzerns Whitbread PLC. Whitbread beschäftigt mehr als 45.000 Mitarbeiter und verzeichnet nach eigenen Angaben in seinen rund 2000 Betrieben in Großbritannien und Irland jeden Monat mehr als 22 Mio. Gäste. Premier Inn wirbt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und den Kernkompetenzen „Schlaf, gutes Essen und Komfort". So gibt es in allen Häusern eine sogenannte „Gute-Nacht-Garantie": Wer in den Boxspringbetten, die Hypnos, der Hoflieferant des britischen Königshauses produziert, nicht gut schläft, erhält sein Geld zurück. Zielgruppen sind Geschäftsreisende, Touristen und Familien. Zum Konzern gehört u.a. auch die internationale Coffee-Shop-Kette Costa Coffee, die im Frankurter Premier Inn ihren ersten deutschen Standort eröffnet.

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